Verwöhnurlaub mit Charme in Ortner´s Lindenhof



Die geschichtlichen Wurzeln von Ortner`s Lindenhof in Bad Füssing reichen bis ins Jahr 1948 zurück. Für die Gastgeberin Bettina Ortner-Zwicklbauer steht das Wohlgefühl ihrer Gäste im Mittelpunkt. Neben der kompletten Sanierung der vier prachtvollen Häuser öffnete 2014 das neue Restaurant „Der Wirt z`Füssing“ seine Pforten.

Betritt man den wunderschönen Innenhof des Ortner`s Lindenhof durch den Torbogen mit dem Schriftzug „Grüß Gott in Bad Füssings Gründerhof“ spürt man gleich die Wärme und die Herzlichkeit, die bad Füssings Gründerhof ausstrahlt. In allen Ecken und auf den Grünflächen wie dem gemütlichen Kastanien-Biergarten oder dem Obstgarten steckt viel Liebe zum Detail.

Auch in den Häusern zieht sich die persönliche Note der Hausherrin weiter. Eine kleine Ausstellung mit Original-Badewannen und alten Sammlerstücken aus der Gründerzeit, die exklusiven Möbeln aus Kirschbaum, der urgemütliche Aufenthaltsraum „Zwitscherstüble“, die hofeigene kleine Kapelle oder die herzhaft duftenden Zirbenkissen am Bett machen den Lindenhof zu etwas ganz Besonderem.




Als vor 75 Jahren aus einem Bohrloch in Füssing heißes Schwefelwasser statt dem ersehnten Öl schoss, hat niemand geahnt, dass zu dieser Stunde die Therme I geboren wurde. 1946 hat Franz Ortner, der Großvater der heutigen Gastgeberin, Geschichte geschrieben, indem der den Bohrverschluss öffnete und so den ersten Badetümpel von Bad Füssing errichtete.

Die heilende Wirkung des Füssinger Thermalwassers wirkt nicht nur entzündungshemmend und schmerzlindernd, es bereitet den Urlaubsgästen auch Spaß und Erholung. Den Gästen in Ortner´s Lindenhof stehen ein 34 Grad warmes Therapiebecken, ein großes Thermal-Hallenbad mit Wasserfall, ein Thermal-Whirlpool, ein Thermal-Freibad mit Liegewiesen und Strandkörben und eine Aroma-Dampfgrotte für das ideale Badeerlebnis zur Verfügung.




Wohlige Wärme bietet auch das Saunaparadies mit finnischer Sauna, Sanarium und Dampfbad. Bei Verspannungen, Schmerzen oder anderen gesundheitlichen Problemen gibt es ein hauseigenes Therapiezentrum, wo die Gäste mit professioneller Krankengymnastik, Akupunktmassage, medizinischen Bädern und vielem mehr behandelt werden.

Insgesamt bietet der Vier Sterne Superior Ortner`s Lindenhof heute Platz für 170 Gäste im Haupthaus Wappen mit der individuellen Wappenfassade, im Thermen-Haus, im Bio-Haus Linde mit angenehmem Duft zur schnellen Erholung, in der mediterranen Villa Sophia mit Komfort-Suiten und Blick auf die Obstgärten.



Die neueste „Errungenschaft“ ist das Restaurant “Der Wirt z’Füssing”. 2013 wurde der ehemalige Kuhstall abgerissen und machte Platz für die neue Gastronomie, die den Hausgästen auch Halbpension und den externen Gästen à la carte Menüs bietet. Wenn Küchenchef Torsten Petri die Kochlöffel schwingt, wissen Freunde ausgezeichneter Küche, dass Liebe einfach durch den Magen geht. Nicht nur Gourmets finden auf der Terrasse des À-la-carte-Restaurants Wirt z’Füssing ihren neuen Lieblingsort. Hier verkosten Leckermäulchen auch gerne die hauseigene Festtagstorte.

Die schmackhafte Erholungsreise setzt sich „outdoor“ im schattigen Kastanien-Biergarten fort, in dem Küchenteam Spezialitäten wie Hendl und Rinderbrust aus den „Smoker“ genannten Grillwägen zaubert.

Neu ist der der stimmungsvolle, in Obstbäume eingebetteter Wintergarten, der Hotelgästen schon beim Frühstück das Gefühl vermittelt, mitten in der Natur zu sein.

In der Vinothek Weinpress finden sich ausgezeichnete Weine aus Deutschland, Österreich und Italien, die im Sommer in einer der lauschigen Lauben verkostet werden können und stilvolle Abendstunden versprechen.


Veranstaltungstipps im Ortner’s Lindenhof

18. Juli 2015 – 2. Wirt z'Füssing Golf Open, 25. und 26. Juli 2015 - Hoffest mit der bayerischen Spitzenband „Die Schmalzler“ und einem tollen Rahmenprogramm.



Unser Fazit:

Der Ortner`s Lindenhof ist eine der Top-Adressen Niederbayerns und in jedem Fall einen Besuch wert. Die Wellness-, Thermal- und Kuranwendungen sind professionel und die Schmackerlküche ist stets frisch zubereitet und bodenständig. Auch für Aktivurlaubern bleiben keine Wünsche offen mit Rad- oder Wandertouren zum nahegelegenen Europareservat Unterer Inn, Tennis auf den nur wenige Meter entfernten Tennisplätzen des Tennisclubs Bad Füssing mit Tennishalle oder Golfen auf dem Golfplatz des ThermenGolfClub Bad Füssing-Kirchham. Ein Wochenende in Ortner`s Lindenhof wird so nie langweilig. Herrliche Natur, heilende Quellen und Erlebnisreichtum pur!

Ortner's Lindenhof, Familie Ortner-Zwicklbauer, Pockinger Straße 1 - 5, D-94072 Bad Füssing, Telefon +49 (0)8531 279-0, Fax: +49 (0)8531 279-298, E-Mail: info@ortners-lindenhof.de, www.ortners-lindenhof.de, 99 Zimmer, davon 16 Suiten, Einzelzimmer ab 75 Euro, Doppelzimmer ab 65 Euro, Suite ab 110 Euro inkl. Frühstück, Aufpreis Halbpension 19 Euro pro Person, 60 Tiefgaragenplätze / Außenstellplätz, Haustiere nicht erlaubt




Wie alles begann: Die Geburt der Therme I I

2013 war das Jubiläumsjahr für Bad Füssing und den Lindenhof: Seit mehr als 75 Jahren sprudelt aus einer Tiefe von knapp 1000 m mit 56 °C und einer Schüttung von 3000 l/min. das Bad Füssinger Thermal-Mineral-Heilwasser. Die Familie Ortner, auf deren Grund die stärkste Schwefelquelle Europas einst entdeckt wurde, ist Eigentümer dieser Therme I.

Der Hof des „Bauern in Füssing“ (Familie Wimmer) war einer von sechs Anwesen im Weiler Füssing mit insgesamt 38 Einwohnern. Die niederbayerische Vierseithofanlage der Familie lässt sich zurückverfolgen bis ins Jahr 1846. Die Hofanlage bestand aus dem Wohnhaus, den Stallungen für Rinder, Pferde, Schafe und Schweine, der Scheune und der Wagenremise. Aus Dankbarkeit für die glückliche Heimkehr aus dem Ersten Weltkrieg baute Georg Wimmer 1925 eine Kapelle zwischen zwei alten Linden vor dem Hof. Georg Wimmer verstarb 1932.

Während des Dritten Reichs suchte man im Inntal, insbesondere in der Pockinger Heide, nach Erdöl. 1937 unterschrieb Frau Wimmer einen Vertrag mit der Bayerischen Mineralölindustrie (BMI), in dem festgelegt war, dass auf ihrem Grund nach Öl gebohrt werden durfte. 150 Meter vom Hof entfernt begannen im Herbst 1937 die Bohrarbeiten auf einem Acker. Am 8. Februar 1938 spritzte aus einer Tiefe von 960 m heißes Schwefelwasser anstatt Öl fontänenartig über den Bohrturm – die Therme I war geboren.

Die Enttäuschung über das ungewollte Wasser stellte die Bohrgesellschaft vor ein Problem. Öl sollte der deutschen Wirtschaft helfen, für heißes Schwefelwasser zeigte zu dieser Zeit niemand Interesse. Die BMI verschloss deshalb das Bohrloch und überbaute die Bohrstelle mit einer kleinen Holzhütte. Vielleicht konnte man ja später aus dem Thermalwasser Nutzen ziehen. Frau Wimmer erhielt den Schlüssel zur unscheinbaren Hütte zur Verwahrung.

Im Jahr 1946 heiratete Franz Ortner aus Schmidham Mathilde Wimmer, eine Tochter der Wimmerbäuerin und übernahm den Bauernhof. Von nun an nannte sich das Anwesen Ortnerhof. Franz Ortner wusste von der Bohrung und dem heißen Wasser. Der Schlüssel zur Holzhütte sperrte ihm das „Tor zur Veränderung seines Lebens und zur Gründung eines neuen Kurorts“ auf.

Er öffnete den Bohrverschluss, das Wasser schoss 30 Meter in die Höhe und ein Badetümpel entstand. Kinder, alte Menschen, Kriegsheimkehrer, aber auch Juden und Amerikaner vom nahe gelegenen Gefangenenlager Waldstadt kamen zum Baden und verspürten Besserung ihrer Beschwerden. Franz Ortner kannte zu dieser Zeit die Zusammensetzung des Wassers nicht, merkte aber, dass es sich um Heilwasser handelte.

Franz Ortner war der einzige, der daran glaubte, dass die Heißwasserquelle neben seinem Hof die Grundlage für ein Kurbad sei. Alle stellten sich gegen ihn. Doch konnte ihn niemand von seiner Idee abbringen. Er ließ gebrauchte Abflussrohre zu Sitzwannen umfunktionieren, errichtete einen Brunnen zur Kühlung des 56 °C heißen Thermalwassers und kämpfte energisch um das Wasserrecht. Auf sein Einwirken unterstützten ihn die jüdischen Bewohner des Lager Waldstadt sehr und beschlagnahmten die Quelle. Franz Ortner wurde von den Juden als erster Bademeister angestellt.

Die BMI ließ im Balneologischen Institut in München eine Wasseruntersuchung durchführen, die die Quelle als stärkste Schwefelquelle Europas auswies. Nun erkannte auch die BMI den Wert des Wassers und führte 1947 die Therme als öffentliches Bad weiter – der Beginn des Thermalbads Füssing.

Nach der erfolgreichen Geburt der Therme I wurden im ehemaligen Bauernhaus, dem „Ortner-Hof“, 1948 die ersten Zimmer vermietet. Der erste Bettenbetrieb von Füssing wurde im gleichen Jahr noch in „Lindenhof“ umbenannt.

Der im Thermalwasser enthaltene Sulfid-Schwefel wird durch die Haut besonders gut aufgenommen und kann so direkt an den erkrankten Körperstellen seine heilende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung entfalten.


Die stärkste Schwefelquelle Europas kann bei folgenden Beschwerden Linderung verschaffen:

Rheumatische Erkrankungen z. B. chronische Gelenkserkrankungen, Abnützungserscheinungen, Herz-, Kreislauf- und Durchblutungsstörungen z. B. Herzerkrankungen, Hochdruck- und Unterdruckleiden, Stoffwechselkrankheiten z. B. Harnsäurevermehrung im Blut, Knochenentkalkung, Chirurgische Nachbehandlung z. B. nach Knochenbrüchen und Operationen an Wirbelsäule oder Gelenken, Lähmungen z. B. nach Unfällen, Zustand nach Schlaganfall, Wirbelsäulenleiden z. B. Abnützungserscheinungen an der Wirbelsäule, Bandscheibenschaden, Allgemeine Regeneration z. B. Stoffwechselanregung, Entschlackung, Frauenkrankheiten z. B. chronisch entzündliche Unterleibserkrankungen, Verwachsungsbeschwerden, Durchblutungsstörungen z. B. der Gliedmaßen, Zustand nach Gefäßoperationen.


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